Architekt Willi Gnade
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Bauplanung - Baustatik - Bauleitung - Energieberatung
Baubegleitende Qualitätskontrollen - Individuelle schlüsselfertige Gebäude - Bausachverständigenbüro
 
Energiebratung / Energiepass
 

Meine Leistungen im Bereich der Energieberatung beziehen sich vor allem auf den Bereich von bestehenden Gebäuden.

Der Sinn und Zweck einer Energieberatung an Gebäuden ist der, dass auf Grundlage der vorhandenen baulichen Situation ein Konzept erarbeitet wird, um den Energieverlust über die nicht oder nicht ausreichend gedämmten Außenflächen des Gebäudes (Aussenwände, Fenster, Dachbereich, Kellerdecke), der Decke gegen den nicht beheizten Keller oder das Erdreich und über die Heizungsanlage zu verringern.

Bei optimaler Auslegung der nachzudämmenden Bauteile kann eine Einsparung der verbrauchten Energie und somit natürlich auch der Kosten für die Energie von bis zu 75% erreicht werden.

Seit dem 1. Oktober 2001 bin ich zugelassener und anerkannter Energieberater beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für die „Vor-Ort-Beratung“. Beraternummer: 119364
Als zugelassener und anerkannter Energieberater kann ich die Zuschüsse für die „Energiesparberatung vor Ort“ beantragen. Bezuschusst werden die folgenden Leistungen:

  • Energieberatung für ein 1-2 Familienhaus: 300 Euro
  • Energieberatung für ein Wohngebäude ab 3 WE: 360 Euro
  • Integration von Thermografiebildern (max. 4 St. á 25 Eur): 100 Euro
  • Integration eines Luftdichtheitstests: 100 Euro
  • Integration Empfehlungen Stromeinsparung: 50 Euro

Der Zuschuss für eine Beratung darf 50% des Beratungshonorars nicht überschreiten. Als Zuschuss ist entweder die Thermografie oder der Luftdichtheitstest förderfähig, beides geht nicht.

Weitere Informationen sind unter dem folgenden Link zu erhalten: www.bafa.de

Um die Energieberatung durchführen zu können, wurde ich von der Architektenkammer NW bei einer Weiterbildungsmaßnahme speziell für die „Energiesparberatung vor Ort“ geschult. Weiterhin ist meine Ausbildung zum „Staatlich anerkannten Sachverständigen für Schall- und Wärmeschutz“ für die Durchführung der Energieberatung von großem Vorteil.

Anhand von Vergleichsberechnungen kann ich Ihnen erläutern, welche Dämmmaßnahme an den verschiedenen Bereichen wieviel finanziellen Aufwand erfordert und wieviel Energie durch diese spezielle Maßnahme eingespart werden kann (Kosten-/Nutzenrechnung).

Mögliche Dämmmaßnahmen an vorhandenen Gebäuden sind:

  • Die Anbringung einer Wärmedämmverbundfassade oder einer hinterlüfteten Fassade mit Holz- oder Plattenverkleidung
  • Der Austausch von alten Fenstern gegen neue Fenster mit Wärmeschutzglas
  • Die Dämmung der Kellerdecke
  • Die Dämmung bzw. die zusätzliche Dämmung der Sparrenzwischenräume und der Kehlbalkenlage im ausgebauten Dachgeschoss
  • Die Vermeidung von Wärmebrücken
  • Der Austausch der alten Heizungsanlage
  • Die Dämmung von Warmwasser- und Heizungsleitungen im Kellerbereich

Nach Festlegung der durchzuführenden Arbeiten bin ich Ihnen behilflich Ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen. Durch Aufzeigen von möglichen, öffentlichen Fördermaßnahmen und deren Beantragung, durch Einholen von Angeboten und der Überwachung der auszuführenden Leistung sorge ich für eine kostengünstige und zügige Abwicklung.

Nicht nur mit Blick auf die Energieeinsparverordnung (EnEV) ist es sinnvoll, den Verbrauch von Primärenergie zur Beheizung von Gebäuden zu senken, um den um den CO2 Ausstoß zu verringern, damit unsere Atmosphäre nicht überbelastet wird (Treibhauseffekt).
Auch die Preise für die Heizenergie (Rohstoffkosten und Steuern) werden weiter steigen. Die letzten Jahre haben gezeigt wie schnell und mit welchen Preissprüngen in Zukunft zu rechnen ist. Die Energiepreise werden nicht geringer!

Die Energieeinsparverordnung 2009 (EnEV) legt für bestehende Gebäude fest, dass diese energetisch nachzurüsten sind. Stichtag ist der 31.12.2006.
Alle Heizungsanlage vor dem 01.10.1978 die flüssige oder gasförmige Brennstoffe verwenden, dürfen nicht mehr betrieben werden! Ungedämmte Leitungen in unbeheizten Bereichen sind nachträglich zu dämmen.
Nachspeicherheizungen dürfen nach dem 31.12.2019 nicht mehr betrieben werden!
Oberste Geschossdecken und Dachschrägen sind nachträglich mit einer Wärmedämmschicht zu versehen. Ein U-Wert von 0,24 (entspricht ca. 17 cm Wärmedämmung) ist einzuhalten.
Bei Änderungen an der Gebäudehülle von mehr als 20% der Einzelflächen, sind alle Einzelflächen nachzurüsten.
Beispiel:
Bei einem Gebäude mit 180 m² Fassadenfläche soll nur eine Giebelfläche mit Wärmedämmung versehen werden. Der Giebel hat eine Fläche von ca. 70 m², das sind mehr als 20% der gesamten Fassadenfläche. Demnach muss die ganze Fassade mit Wärmedämmung ausgestattet werden.

Der ENERGIEPASS wer muss wann was machen

Der Energiepass ist Pflicht für alle Wohngebäude und für alle Nichtwohngebäude sowie für alle öffentlichen Gebäude.

Der Energiepass schafft die Möglichkeit, Gebäude miteinander zu vergleichen!
 
   
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